Wer über jeden Schritt lange nachdenkt, steht sein Leben lang nur auf einem Bein

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Grundsätzlich sind wir Menschen dazu veranlagt negativ zu denken, aus diesem Grund müssen wir unser Köpfchen austricksen, indem wir Tag für Tag unseren Träumen nachgehen und somit das Grübeln vor dem nächsten Schritt verstummen lassen.

Das Sprichwort sagt uns, dass wir handeln sollen, wir sollen weiterkommen uns neue Ziele setzen, wir sollen fallen, um das Aufstehen zu lernen. Dieses Sprichwort hat so eine starke Aussagekraft.

Manchmal weiß man eben nicht, was genau man vorhat, wohin die Reise des Lebens geht UND ob es überhaupt DIE „eine“ Reise des Lebens gibt.Wir denken so oft, dass wir mit unseren Gedanken allein dastehen, aber dem ist nicht so. Häufig unterscheidet sich der Inhalt unserer Köpfe kaum.

Mir zum Beispiel geht es so, dass jeder Tag die Karten neu mischt, jeden Tag „darf“ ich wieder von vorne anfangen und mich auf die Suche machen, was mich am Ende des Tages zufrieden ins Bett fallen lässt.

Wie finde ich diese Zufriedenheit?

Eine Frage die ich mir oft stelle. Die Antwort findet man im Titel dieses Beitrags. Eben indem wir nicht lange nachdenken, sondern handeln. Indem wir unseren Träumen und Zielen nachgehen. Am Wichtigsten ist jedoch, dass wir realistische Ziele setzen. Wir können unsere Ziele und Träume aufsplitten, sodass wir jeden Tag oder wenn auch jeden zweiten Tag einen neuen Meilenstein setzen können. Kleine Erfolge machen uns nämlich auch schon glücklich. Natürlich sind die Träume individuell, der eine möchte später ein Haufen Geld verdienen, der andere möchte eine zweite Sprache lernen, den ultimativen Fitnessbody oder eine super Karriere hinblättern.

Wenn ich von meiner Person spreche, war es mein Traum beim Wettkampf mitzumachen. In der jetzigen Zeit danach, merke ich, dass ich ohne konkretes Ziel etwas träge geworden bin. Also ist es an der Zeit neue Träume zu schaffen. Zurzeit habe ich nicht ein großes Ziel was ich demnächst erreichen könnte, aber viele kleine. Zum Beispiel möchte ich im Sommer einen schönen Urlaub machen, dafür brauche Ich Geld und um dieses zu sammeln, habe ich angefangen alte Sachen von mir im Internet zu verkaufen. Das bringt nicht nur Geld in die Urlaubskasse, sondern schafft zugleich mehr Platz. Es muss eben nicht immer der größte Traum sein.

Außerdem erlangt man Zufriedenheit, indem man seinen Grübelkopf ausschaltet und das können wir am besten, wenn wir uns beschäftigen.Hier eine Liste mit ein paar vorschlägen:

  •  Alte Sachen verkaufen
  •  Urlaubsreise planen
  •  Neue Sportart lernen
  •  Neue Sprache lernen
  •  Vitaler werden
  •  Neue Orte entdecken
  •  Ins Theater gehen
  •  Malen
  •  Basteln
  •  Neue Musik runterladen
  •  Neue/alte Büche lesen
  •  Alten Kram wegwerfen/aussortieren
  •  Wandern
  •  Kochen/Backen
  •  Fotografieren
  •  Neue Kombination aus eigener Kleidung schaffen
  •  Ausgehen
  •  Spieleabend veranstalten
  •  Schwimmen/Bowlen/ins Kino gehen/Tanzen

Und… und… und ..

Dieses mal ein positiverer Beitrag, ich hoffe diese Art hat Euch gefallen, es muss ja nicht jeder Beitrag irgendwas lebensveränderndes beinhalten, wäre ja auch völliger Quatsch, da man nicht andauernd was lebensveränderndes erlebt, aber mir reicht es schon, wenn er Euch ein bisschen motiviert.

 

Also bleibt dabei,
Eure Wolfsfrei♥

Fragen und Antworten (Q&A) zum Wettkampf und der Wettkampfvorbereitung

Bei Instagram habe ich Euch die Idee vorgeschlagen mir Fragen zu stellen die ich Euch wie in einem Interview beantworte und das hier ist daraus entstanden:

Mathea230595:
Warst du schon immer sportlich oder hat es irgendwann „klick“ gemacht? Wie hast du angefangen?

Antwort: Eigentlich bin ich schon sehr lange ein aktiver Mensch :). Früher musste ich immer mit meinen Eltern typische Wochenendtrips unternehmen haha :D, sei es eine Rad- oder Wandertour machen. Natürlich fand ich das früher schrecklich und habe davor immer total  rumgezickt, aber jetzt starte ich sowas selber sehr gern :p. Zudem war ich als junges Mädchen in einem Leichtathletikverein, dann beim THW und habe verschiedene Sportarten, wie Badminton, Handball und Schwimmen ausprobiert. Zum richtigen Bodybuilden kam ich  vor genau einem Jahr, also gab es hier diesen „klick“ Moment. Erst wollte ich nur Hilfe suchen, weil ich langsam essgestört wurde und dann wurde aus dem Kraftsport pure Leidenschaft :D.

jenny_k9:
Wie hast du das mit der Ernährung gemacht? Ich hab nämlich unheimliche Probleme abzunehmen, egal wie sehr ich aufs Essen achte..

Antwort: Hui :p das Thema ist echt ne harte Nuss. Vieles habe ich schon in älteren Beiträgen erklärt. Aber wenn man eine konkrete Antwort möchte, muss ich leider sagen, dass man nicht um die Ernährungsumstellung drum rum kommt :/. Ich denke dazu mache ich nochmal einen extra Beitrag, da man das Thema wirklich nicht so schnell und einfach beantworten kann. Ich werde Dich/Euch informieren :*.

foxytrace47:
Wie sehen deine Pläne in sportlicher Richtung für das nächste halbe Jahr aus?

Antwort: Zunächst dachte ich daran erst einmal alles etwas ruhiger anzugehen :). Einfach das zu machen worauf ich Lust habe. Natürlich werde ich weiterhin trainieren und ich hoffe auch neue Muskeln aufbauen :P, aber alles ohne Zwang und so wie es mir gerade in den Tag passt. Auch beim Essen möchte ich nicht über jedes Gramm nachdenken.

Hast du bei dem Wettkampf auch negative Erfahrungen machen müssen?

Antwort: Ich weiß jetzt nicht, ob Du direkt am Wettkampftag oder davor meinst ? 🙂 Aber die nächste Frage bezieht sich ja schon auf „davor“, also direkt am Wettkampftag fand ich eigentlich nichts wirklich negativ. Aber ein wenig habe ich mich schon über mich geärgert, weil ich das Posen zu wenig geübt habe und dann auf der Bühne etwas unbeholfen aussah… xD

Was ist im Nachhinein das Schwierigste für dich gewesen?

Antwort: Am Schwierigsten war für mich echt das Diäten. Nicht das Diäten die Woche vor dem Wettkampf, wo ich eigentlich sogar am wenigsten gegessen habe und trotzdem jeden Tag trainieren musste, sondern der Anfang der Diät und als es immer noch über 3 Wochen bis zum Wettkampf waren. Ich war sooooo ungeduldig und hatte ständig Hunger, ich fand zudem auch das sich kaum was verändert hat und dann immer noch zu sehen, dass es über 20 Tage sind, hat mich dann immer deprimiert…

Wie viel Kg liegen zwischen Frühling 2015 und jetzt?

Antwort: Uff wie viel ich gerade jetzt wiege, weiß ich nicht, weil ich zwei Tage durchgegessen habe und mich nicht wiegen wollte hahahaha :’D. Aber zwischen Frühling und dem Wettkampftag müssten es um die 8-10 Kg sein :).

sophie_blogilatespopster:
Bereitest du dein Essen für die Woche vor?
Wenn ja, wie managest du das zeitlich? Wie bekommst du da genug Abwechslung rein? Woher hast du das ganze Wissen über Bodybuilding?

Antwort: Ja tue ich :), ohne Vorbereitung wäre ich wirklich am A*** :p, weil man sonst Heißhunger bekommt und dann einfach das isst, was gerade am nächsten liegt. Also zur Zeit ist ja alles etwas ruhiger nach dem Wettkampf, also brate ich mir grundsätzlich nur Hühnchen an und schnippel mir Salat dazu. Morgens koche ich mir immer dann noch Ei und schmiere mir ein Brot/Knäckebrot als 2. Frühstück, da ich zu Hause schon mein 1. Frühstück esse. Zum Mittag gibt es dann den Hühnchensalat (z.B. Leinöl, Huhn, Karotte, Dinkelflocken und Gurke), aber heute habe ich ihn z.B. im Kühlschrank auf der Arbeit gelassen, mir dafür eine Suppe in der Kantine geholt und ihn dann abends gegessen. Wenn ich aber in die Vorbereitung zurückblicke, sah mein Tag immer so aus, dass ich mir mehr Hühnchen vorgebraten und dass dann immer mit Gemüse mitgenommen habe, so musste ich nicht jeden Tag braten. Aber es gab auch eine Zeit in der ich richtige Mahlzeiten sonntags vorgekocht und diese dann eingefroren habe z.B. Fisch, Brokkoli mit Reis. Abwechslung schaffe ich mir durch verschiedene Gemüse- oder Obstsorten, aber die Hauptbestandteile, wie Fleisch/Fisch, Reis/Kartoffeln, Brot/Knäckebrot bleiben gleich. Zu meinem Wissen (wenn man es so nennen mag :P) kommt fast täglich Neues hinzu. Vieles habe ich von meinem Coach Jörg Müller aus dem Twinsgym in Goslar. Anderes aber auch aus dem Internet durchs Googlen oder Medien, wie Youtube. Richtig gut finde ich hier Sophia Thiel!!! Totales Vorbild und sie hat sau viel Ahnung. Mit Ercan hat sie zusammen auch sehr viele Youtube-Videos, die einem richtig gut weiterhelfen! Sehr empfehlenswert :).

l.e.n.a92:
Wie berechnest du deinen Kalorienverbrauch? Mit der PALFormel?

Antwort: Meinen Kalorienverbrauch habe ich mit der Formel: (35 kcal * Körpergewicht) berechnet. Diese Formel wendet mein Trainer grundsätzlich an. Man kann sich sehr gut an diesen Verbrauch richten und ihn dann anpassen, je nachdem in welche Richtung man seinen Körper verändern möchte :).

anna_lichtgeschwindigkeit:
Während deiner Diät, wie viel bzw. wenig Kalorien hast du am Tag zu Dir genommen? Wie sehr hast du erstes richtiges Essen genossen? Würdest du noch mal an solch einem Wettkampf teilnehmen? Woher bekommt man so geile Bikinis und kann man damit auch schwimmen gehen?

Antwort: Schwierige Frage … bitte nicht böse sein, aber ich werde das nicht so direkt beantworten. Ich weiß wie viele Mädchen für sowas anfällig sind, da ich selber so ticke … und sich dann einreden, dass sie genau die gleiche Menge essen müssen und da das wirklich eine harte Wettkampfdiät war, wäre es falsch diese Zahlen zu nennen. Aber eins kann ich sagen, es war wirklich sehr sehr hart und für einen langfristigen Erfolg keineswegs zu empfehlen, da wir (die anderen Teilnehmer und ich) erst einmal zwei Tage durchgefuttert haben und direkt wieder zugenommen haben. Die Jungs haben um die 7-8 Kilo nach 3 Tagen wieder drauf. Ich hab mich noch nicht gewogen, aber ich denke mal auch, dass ich wieder ordentlich mehr habe :’D. Also wer wirklich Erfolg haben will, sollte nur ins seichte Kaloriendefizit gehen :).
Mein erstes richtiges Essen habe ich gar nicht mal so sehr genossen, da ich schon direkt nach dem Wettkampf Süßes gefuttert habe und schon ziemlich satt war, danach habe ich nur noch „gefressen“ ohne Halt und Genuss, eben zwei Tage durch xD.
Nochmal an so einem Wettkampf würde ich auf jeden Fall gerne teilnehmen. Es hat wirklich mega viel Spaß gemacht.
Meinen Bikini habe ich von Etsy → Saleyla :).
Bestimmt kann man darin schwimmen, aber ob dann nicht auch der Bikini anfängt zu schwimmen, weiß ich nicht :’D. Also für das Geld werde ich das glaube ich nicht ausprobieren :D..

Ich hoffe Euch hat das hier gefallen, mir hat es auf jeden Fall mega viel Spaß gemacht! 🙂
Es hat mich auch total gefreut, dass es bei Euch so gut ankam und Ihr so viel gefragt habt. Also ich würde das gerne öfters machen :D.

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Wie immer,
Bleibt dabei,

Eure Wolfsfrei♥

Langfristiges Abnehmen und Meinung zur Stoffwechselkur

Stoffwechselkur?!

Ich habe noch nie diese besagte Stoffwechselkur gemacht, vielleicht ist sie auch für viele die EINE Lösung. Wem sie geholfen hat, wünsche ich herzlichst alles Gute. Trotzdem sehe ich das ganze kritisch. Zunächst soll man zwei Tage lang alles in sich reinstopfen, egal ob fettig oder süß, um dann die darauffolgenden Tage so tief ins Kaloriendefizit zu gehen, dass die Kilos nur so purzeln. Es kann gut sein, dass man dadurch den Körper entschlackt. Dennoch finde ich nicht, dass das der richtige Weg zum langfristigen Abnehmen ist. Warum sollten kurzfristiges  „Fressen“ und dann extremes „Hungern“ langfristig das Leben umstellen?!

Ich schätze, dass ich vielen mit diesem Beitrag auf den Schlipps trete, aber ich möchte Euch nichts vorgaukeln und meine Ansicht des Ganzen wiedergeben.

Ich sehe diese Kur nicht zu 100% kritisch, aber wenn man wirklich langfristig abnehmen möchte, ist sie nicht der richtige Weg. Vielleicht kurzfristig für die eigene Hochzeit usw, aber eben nicht langsfristig. Was ich störend finde, ist die Tatsache, dass man weniger als 1000 Kalorien täglich isst. Klar ist die Anzahl der Tage für diese minimale Kalorienzufuhr beschränkt, dennoch frage ich mich:

Wie soll das Ganze aussehen, wenn man dann wieder richtig isst?
→Und da ist der Knackpunkt!

Die Kur sagt, dass man sich nur langsam wieder an mehr Kalorien antasten soll. ABER wir sind alle Menschen, die alle noch die Gene von Früher haben und damals ging es ums Überleben, also wette ich, dass sehr viele nach dieser Kur nicht langsam wieder mehr essen, SONDERN wirklich zugreifen werden, das heißt der Jojo-Effekt kommt mit tanzenden Schühchen über das Parkett geflitzt ;). Verstärkt wird das Ganze auch dadurch, dass man die Kur mit einem Fressanfall beginnt, warum sollte man dann nicht das Ende der Hungerszeit mit einem deftigen Essen feiern?! Ich selber habe mal eine Jokebediät gemacht und daher habe ich die Erfahrung gemacht, dass mir 900 Kalorien nicht ausreichten. Nach dieser „Diät“ habe ich alles in mich reingehauen → dann wieder gehungert, um bloß nicht zuzunehmen → und dann wieder alles gegessen…
→ Ein herzliches Willkommen im Teufelskreis!

Bestimmt stoße ich jetzt gerade auf heftigen Widerspruch, aber mal ehrlich:

Wer von Euch macht die SWK nur einmal?

Richtig, einmal eine gemacht, dann folgt die nächste und warum? Genau es blieb nicht bei den ganzes Kilos, die durch sie verloren gingen, man nahm wieder etwas zu. Dann möchte man wieder überschüssige Kilos loswerden und noch mehr abnehmen, ALSO macht man wieder eine Kur.

Jetzt mal im Ernst: Wer will sein Leben lang Geld ausgeben, um zwischen Hungern und extremen Essen zu pendeln?!

Langfristiges Abnehmen sollte einfach anders aussehen!

Ich bin wirklich ein Verfechter der Ernährungsumstellung. Das heißt, wenn man langfristig ein anderes Gewicht erreichen möchte und es halten möchte, sollte man seine Ernährung umstellen und sich auf gesundes Essen fixieren.

Wer abnehmen möchte, sollte nur leicht ins Kaloriendefizit gehen ( nicht mehr als 500 Kalorien, da sonst Muskelmasse abgebaut wird!). Also isst man über seinem Grundbedarf, aber unter seinem Gesamtenergiebedarf. Das führt dazu, dass man abnimmt und Sport untersützt diesen ganzen Prozess. Klar dauert das länger, als diese kurzen Tage der Kur, dafür ist der Erfolg doch gleich ein Anderer:

  • man baut keine Muskeln ab
  • hat genügend Energie, das heißt man hat auch Reserven, wenn man sich mal erkältet usw.
  • nimmt langfristig ab
  • behält sein gesundes Ess-Verhalten und bessert Stoffwechsel langfristig

Der Mittelweg ist doch eine viel bessere Lösung, man kann sich doch auch einfach mal eine Pizza, Schokolade oder Eis gönnen, dadurch dass man nur leicht im Defizit ist, wird es nicht die Oberhand nehmen, wenn man weiterhin seinen Weg geht und die Summe der gesunden Tage, größer ist, als die der ungesunden, ist doch alles im grünen Bereich. 🙂

Außerdem kann man auch Schokolade usw. essen und trotzdem abnehmen, wenn die Nährwerte und die Kalorienbilanz stimmen, ist alles möglich. Ich bin auch der Meinung, dass man nicht einmal Kalorien zählen muss, sondern das unser Körper selber ganz genau weiß, was er benötigt. Oftmals überhören wir ihn einfach und essen aus Langerweile oder essen zu viel, weil wir uns mit Fernsehen usw. ablenken. Zudem haben wir auch viel öfters einfach nur Durst statt Hunger, aber deuten die Signale falsch.

Mein Fazit:

  • Einfach auf den Körper hören → Signale richtig deuten
  • Leichtes Kaloriendefizit → max. 500 Kalorien unter Gesamtenergiebedarf
  • Langfristie Ernährungsumstellung mit Nascherei
  • mehr Trinken 3 Liter Wasser oder Tee

Ich weiß, dass dieser Beitrag nicht allen gefällt, aber es macht mir sorgen zu sehen, wie alle diese SWK machen und sowas kann einfach sehr schnell in ein gestörtes Essverhalten führen..

Ich wünsche Euch allen das Beste!
Also bleibt dabei,Eure Wolfsfrei ♥

Fett macht nicht gleich Fett!

In diesem Beitrag komme ich zum dritten Teil unserer Makro-Nährstoffe, die Fette. Viele denken, dass Fett uns fett macht, aber das ist nicht ganz richtig. Der Ruf von Fett ist schlechter, als die wichtigen Eigenschaften, die uns Fett bietet.

Wozu brauchen wir Fette?

Wir brauchen Fett um die Vitamine A, D, E und K in unserem Körper aufnehmen zu können. Erst durch die essentiellen Fettsäuren kann unser Körper die Vitamine verstoffwechseln, zudem werden auch andere Nährstoffe durch Fett aufgelöst. Des Weiteren dient Fett als Zellbaustein, sowie als Schutzwand für die inneren Organe. Eine weitere Eigenschaft ist, dass Fette ein wichtiger Energielieferant sind, da sie die doppelte Menge an Kalorien haben, wie Eiweiß und Proteine. (→Kalorien sind nichts Böses meine Lieben, wir brauchen sie zum Überleben).

Mein Trainer hat mir auch erklärt, dass wir Fett brauchen, um Fett abzubauen. Ich finde, dass das wirklich Sinn macht, da wir ohne die richtige Menge Fett keinen vollwertigen Stoffwechsel haben und unser Körper, unsere Maschine, die stündlich Energie verbrennt, kann nicht auf ihre Höchstleistung kommen und somit die Fettverbrennung auf Hochtouren bringen. Viele Bodybuilder-Diäten fixieren sich zudem auf eine hohe und hochqualitative Fett- und Proteinzufuhr und haben damit beachtliche Erfolge. Daher sollte uns viel mehr interessieren ↓

Welche Fette brauchen wir? Welche Fette gibt es?

Wie den meisten wohl bekannt ist, gibt es gesättigte, ungesättigte Fettsäuren und Trans-Fettsäuren. Die ungesättigten Fettsäuren werden auch noch einmal in einfach ungesättigt und mehrfach ungesättigt untergliedert.

Zunächst komm ich zu den gesättigten Fettsäuren:

Die gesättigten Fettsäuren kann unser Körper selber herstellen und müssen daher nicht zugeführt werden. Diese finden wir in tierischen Lebensmitteln wie: Butter, Käse, Milch, Wurst, Sahne usw. Die gesättigten Fettsäuren lassen unseren Cholesterinspiegel ansteigen und geben unserem Körper „nichts“, vielmehr sind sie sogar in großen Mengen ungesund.

Die ungesättigten Fettsäuren kann der Körper nicht eigens herstellen, daher müssen wir diese durch unsere Nahrung zuführen. Sie senken den Cholesterinspiegel und bringen uns die oben genannten Eigenschaften zu Gute. Einfach ungesättigte Fettsäuren (Omega 9 Fettsäuren) finden wir zum Beispiel in Olivenöl oder Avocados. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind in höheren Anteilen in Fisch, Pflanzenölen, Nüssen und Samen enthalten. Sie sind unter den Namen Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren bekannt.

Was sind Trans-Fettsäuren?

Trans-Fettsäuren entstehen nur durch industrielle Verarbeitung, zum Beispiel bei Fetthärtung. Sie sind sehr ungesund, da sie das Risiko auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Zu finden sind sie in Margarine, Backfetten, Chips, frittiertem Essen und Fertigprodukten.

Fazit:
Es ist nicht das Fett, was uns fett macht!

Wir bauen allein nur dann Fett auf, wenn wir zu viel essen. Das heißt, wenn wir regelmäßig mehr essen, als wir verbrauchen und so eine erhöhte Kalorienbilanz haben. Ich spreche hier nicht von einem Tag an den man etwas mehr isst, sondern von mehreren Tagen/ Wochen in denen man auf die falschen Fette (→die gesättigten Fettsäuren und Trans-Fettsäuren) zurückgreift und sich überernährt.

Wir brauchen Fett, besonders die ungesättigten Fettsäuren.
Ich zum Beispiel esse täglich 30 gr Mandeln, zudem esse ich sehr oft Fisch: Lachs, Forelle, Hering usw. Außerdem liebe ich Erdnuss-Muß, das aus 100 % aus Erdnüssen besteht und nicht wie Erdnussbutter in der noch Zucker und zusätzliches Fett enthalten sind.  Zudem esse ich morgens immer etwas Leinsamen.

Die besten Öle meiner Meinung nach sind : Walnuss- und Leinsamenöl.

Wir Menschen sollen ca. 20-60 % unser Nahrungsaufnahme durch gesunde Fette abdecken. Meine tägliche Fettmenge liegt bei 40 Gramm, jedoch solltet ihr Eure eigene Menge errechnen, da die 40 gr. auf meine Ernährung abgestimmt sind.

Weiterhin viel Erfolg beim gesunden Essen !
Bleibt dabei,
Eure Wolfsfrei♥

Eiweiß/ Proteine – Wozu, weshalb und woher?

Proteine sind neben Kohlenhydraten und Fetten sehr wichtig. Sie sind unsere Bausteine für unsere Zellen und unser Gewebe. Das heißt ohne sie, geht nichts.

Wir brauchen sie, um einen gesunden Blutkreislauf abzusichern, unser Immunsystem aufrecht zu erhalten, als Nährstoff für unsere Organe und nicht zuletzt zum Aufbau von Muskeln (übrigens nur wenn die Muskeln dementsprechend beansprucht werden ;D). Zudem erhalten wir durch die Proteine wichtige Aminosäuren, die unser geliebter Körper für einen gesunden Stoffwechsel benötigt.

Unser Körpereiweiß ist aus 20 verschiedenen Aminosäuren zusammengesetzt, acht davon kann der menschliche Organismus nicht selbst aufbauen. Wir sind daher darauf angewiesen diese Aminosäuren mit der Nahrung aufzunehmen, da sie in verschiedenen Funktionen für Stoffwechselvorgänge lebensnotwendig (= essentiell) sind. http://www.netdoktor.at/laborwerte/eiweiss-8412

Wichtig zu wissen ist, dass unser Körper täglich seinen Eiweißspeicher entleert, da er ständig damit beschäftigt ist, Zellen und Gewebe zu erneuern und aufrecht zu erhalten. Im Endeffekt heißt das für uns, dass wir ihn täglich mit einer gesunden Proteinzufuhr unterstützen müssen. Am besten ist es natürlich, wenn wir unseren Körper mit hochwertigen Proteinen Gutes tun.

Welche hochwertigen Proteine gibt es?

Leider spalten sich bei dieser Frage die Geister. Zum einen kann man seinen Bedarf an Nährstoffen rein pflanzlich abdecken, um eine gesunde Versorgung sicherstellen, indem man eine große Vielfalt an Lebensmitteln zu sich nimmt. Zum anderen können wir unseren Proteinbedarf mit einer Mischung aus pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln decken.

Da ich selber nicht vegan lebe und seit ein paar Monaten auch keine Vegetarierin mehr bin, möchte ich nicht genauer auf diese Lebensform eingehen. Ich habe in dieser Hinsicht keinen ausreichenden Wissensstand und möchte somit auch keine falschen Informationen ausbreiten. Dennoch respektiere ich jeden Vegetarier und Veganer für diese Entscheidung, da sie in unsere Gesellschaft oftmals nicht verstanden wird.

Zurück zum Thema ↓
Tierische Proteine finden wir in Fisch, fettarmen Fleisch (z.B. Huhn, Pute und Rind), Eiern und fettarmen Milchprodukten.

Pflanzliches Eiweiß finden wir: in den meisten Hülsenfrüchten (Bohnen, Linsen, Erbsen), ebenso in Soja, Nüssen, Gemüse und Getreide.

Woher ich meine Proteine beziehe:
– Sojamilch
– Eiern– Proteinpulver
– Nüsse (30 gr Mandeln täglich), Erdnuss-Muß
– Magerquark
– Hüttenkäse, fettarmen Frischkäse und Quäse
– Hühnchen und Pute
– Fisch (Lachs, Seehecht, Forelle, Thunfisch)
– Vollkornprodukten, Kartoffeln, Reis usw.

Wie viel Eiweiß brauchen wir ?

Ein ausgewachsener Mensch braucht ca. 0,8 gr Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht. Sportler hingegen sollten 1-3 gr Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen.

Mein Trainer hat mir eine Eiweißmenge von 150 gr täglich angewiesen. Würde ich aber nicht in einer Diät sein, wäre der Wert wahrscheinlich geringer, da man durch Eiweiß gut Kohlenhydrate ersetzen kann, um satt zu werden. Dennoch sollte man trotzdem genügend Kohlenhydrate zu sich führen, aber auf dieses Thema bin ich im letzten Beitrag eingegangen.

Ich hoffe wieder einmal, das Euch mein Beitrag helfen konnte und Euch gefällt.

Bleibt dabei,
Eure Wolfsfrei ♥

Kohlenhydrate, Ja oder Nein?

So Ihr Lieben in diesem Beitrag möchte ich auf unsere Makronährstoffe genauer eingehen und meinen bisherigen Wissensstand mit Euch teilen. 🙂

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Warum brauchen wir Kohlenhydrate und welche Kohlenhydrate sollten wir zu uns nehmen?

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass wir Menschen Kohlenhydrate brauchen! Ein langzeitiger Verzicht kann uns krank machen, da Kohlenhydrate die Energielieferanten für unsere Muskeln und unser Gehirn sind. KH lassen sich in vier Gruppen untergliedern: Einfachzucker, Zweifachzucker, Oligosaccharide und Mehrfachzucker.

Einfachzucker: Finden wir in Traubenzucker und Fruchtzucker, er gelangt direkt ins Blut und lässt unseren Blutzuckerspiegel schlagartig ansteigen. Wie ihr euch sicherlich denken könnt, gehört auch Obst zu dieser Ordnung, dennoch sollte man nicht auf Obst verzichten, da wir die Vitamine und Mineralstoffe für unsere Stoffwechselfunktionen brauchen.

Zweifachzucker: Finden wir in Rohr- und Rübenzucker, Milchzucker und Malzzucker. Natürlich gehören hier unsere geliebten Süßigkeiten dazu. Da sie aus kurzkettigen Zuckermolekülen bestehen, die meistens Einfachzucker und Zweifachzucker enthalten, lassen auch sie unseren Blutzuckerspiegel schnell ansteigen, das hat zur Folge, dass das Sättigungsgefühl erstmal ausbleibt und wir Heißhunger auf mehr bekommen.

Oligosaccharide: Bestehen aus drei bis neun Einfachzuckermolekülen. Zu finden sind sie in Hülsenfrüchten, also in Erbsen, Bohnen und Linsen. Sie sind schon viel hochwertiger, als die kurzkettigen Kohlenhydrate und sollten daher, den Ein- und Zweifachzucker vorgezogen werden.

Mehrfachzucker: Finden wir bei mindestens zehn Einfachzuckermolekülen, demnach zählen Lebensmittel mit einem hohen Stärkeanteil oder Ballaststoffen dazu. Sie sind unsere Superhelden unter den Kohlenhydraten, da sie erst gespalten werden müssen, um ins Blutbild zu gelangen, das heißt, dass sie uns langfristig sättigen. Auf diese Lebensmittel sollten wir in erster Linie zurückgreifen, um unsere Muskeln und Gehirn mit Energie zu versorgen:

  • Getreide (Reis, Leinsamen, Flohsamen, Dinkel, Roggen, Hafer, Vollkorn, Mais usw.)
  • Wurzelgemüse (Kartoffeln, Süßkartoffeln)
  • Getreideprodukte (Vollkornbrot, Vollkornnudeln, usw.)
  • Nüsse
  • Gemüse

Kohlenhydrate zum Muskelaufbau?
Ja, wie schon gesagt, brauchen unsere Muskeln die Kohlenhydrate als Energielieferant. Wenn eine Person Muskeln aufbauen möchte, muss sie mehr Essen, als sie verbraucht. Ich denke ein Richtwert von 4-6 g KH pro Kilogramm Körpergewicht wäre zum Muskelaufbau gut.

Wie viele Kohlenhydrate esse Ich?
Also ich bin gerade bei 2,7 KH pro Kilogramm Körpergewicht. Somit habe ich noch genug Energie um Krafttraining zu machen, aber nicht zu viele, um weiterhin Körperfett zu verlieren.

Ich hoffe, dass ich Euch weiterhelfen konnte, das Thema ist ein wenig komplex und nicht so einfach zusammenzufassen.

Bleibt dabei,
eure Wolfsfrei ♥